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Sonntag, 17. Dezember 2017

International Tablet Days 2018 in Rorschach (Schweiz)

Für zwei Frühlingstage, vom 27. bis 28. April 2018, wird Rorschach wieder zum Zentrum aller, die sich für die vielfältigen neuen Möglichkeiten von Tablets in Unterricht und Bildung interessieren.

Nach dem grossen Erfolg 2017 (Erfahrungsbericht) finden die International Tablet Days das zweite Mal im Würth-Haus in Rorschach am Bodensee statt.
An diesem attraktiven Tagungsort vermitteln Experten und Trainer aus ganz Europa in hochkarätigen Referaten und dutzenden spannenden Workshops ihr Wissen und Können.

Das gemeinsame Abendessen am Freitag lädt nicht nur zu Gaumenfreuden ein, sondern auch zum Gedankenaustausch und Knüpfen von länderübergreifenden Kontakten.

Hier können Tickets für die International Tablet Days bestellt werden: eventbrite.de
Die 300 Tickets dürften schnell ausverkauft sein.



Montag, 14. August 2017

Schulstart aller Erstklässler (Gymi) mit iPad



Mehr als 300 Schülerinnen und Schüler der 1. Klassen der Kantonsschule am Burggraben starten in dieser Woche mit ihrem eigenen iPad ins Schuljahr 2017/2018. Wie ich bereits in einem früheren Post berichtet habe, fiel der Entscheid für das iPad gegen Ende des Pilotprojekts bereits 2015.

Ich wünsche allen Einsteigern einen guten Start und viel Freude mit dem vielseitigen Unterrichtsgerät!

Freitag, 7. Juli 2017

Apple Classroom 2.0

Kürzlich habe ich in einer Klasse einige Tests mit der verbesserten App Classroom 2.0 durchgeführt.



Hier die ersten Erkenntnisse:
- Classroom 2.0 läuft nur auf iPads, die mind. iOS 10.3 installiert haben.
- Dadurch, dass permanent WLAN und Bluetooth aktiviert sein müssen, verbraucht die App viel Akku. Also ist an einen ganztägigen Einsatz kaum zu denken.

Fazit:
Classroom 2.0 ist vielversprechend überarbeitet worden. Die App eignet sich dafür, eine bestimmte App (z.B. Taschenrechner) für alle SuS der Klasse als geschlossen einzurichten; d.h. die SuS können dann nur noch auf diese App und keine andere zugreifen. Dies kann sehr schnell (viel schneller als im geführten Modus) eingerichtet werden.

Für einen echten Prüfungsmodus reichen die derzeitigen Einstellungen, die man vornehmen kann, noch nicht aus. Denn sowohl WLAN wie auch Bluetooth müssen permanent aktiviert sein. Das bedeutet, dass man aus einer geschlossenen App heraus (z.B. Word) auf einen Cloud-Speicher (z.B. OneDrive) zugreifen kann. Bei Störungen des WLANs kann zudem die Verbindung plötzlich abbrechen. Zudem kann nur eine App auf einmal geschlossen betrieben werden.

Hier gilt es in den nächsten Monaten die Updates abzuwarten.

Freitag, 10. März 2017

Übersicht über 1to1-Learning-Projekte international

Prof. Dr. Beat Döbeli Honegger (Pädagogische Hochschule Schwyz) betreibt auf der Webseite http://www.1to1learning.ch/One2One/ ein offenes Wiki zu 1to1-Projekten. Die bereits beträchtliche Sammlung ermöglicht einen Überblick über nationale und internationale Schulprojekte.

Übersicht über alle Tablet-Projekte
http://www.1to1learning.ch/One2One/TabLets

Übersicht (international) über iOS-Projekte
http://www.1to1learning.ch/One2One/IOS

Die Projekte können auch gezielt nach Schulstufe, Gerätetyp, Betriebssystem und sogar Ländern gefiltert werden.
http://www.1to1learning.ch/One2One/ProjektKategorien

Definition 1to1-Projekt: Mindestens eine ganze Schulklasse hat innerhalb der Schule jederzeit Zugriff auf einen persönlichen (Klein-)Computer. (Def. von www.1to1learning.ch)

Mittwoch, 8. März 2017

iPads im Klassenzimmer – Zwischenbilanz nach fünf Jahren Tablet-Unterricht (Deutschland)

Tablet-Schulen in Deutschland (Stand 4.2015)
Einen Überblick und eine Zwischenbilanz nach einigen Jahren mit Pilot-Projekten, die das Tablet in Unterricht und Schule testeten, bietet die Homepage von Tablet-in-der-Schule.de









Sonntag, 5. März 2017

Forschungsergebnisse zum Einsatz von Tablets in Schulen

Bereits im Schuljahr 2013/2014 wurde die Integration von Tablets in Schule und Unterricht in vier Wiesbadener Gymnasien (Deutschland) erprobt.

Die wissenschaftliche Begleitforschung wurde von Stefan Aufenanger, Professor für Erziehungswissenschaft und Medienpädagogik an der Universität Mainz, geleitet.

An zwei Schulen wurden iPads (Version 2) verwendet, an der dritten Schule das Galaxy Note 10.1 von Samsung und an der vierten Schule das Fujitsu Siemens Stylistic Tablets. Dabei schnitt das iPad am besten ab. (Bericht S. 17)

Bei der wissenschaftlichen Begleitung des Wiesbadener Tablet-Projekts wurde folgenden Fragen nachgegangen:
1. Wie lassen sich Tablet-PCs in den alltäglichen Unterricht integrieren?
2. Welche zusätzlichen Gestaltungsmöglichkeiten bzw. Vorteile existieren?
3. Wie zuverlässig sind die Tablet-PCs im Unterrichtseinsatz?
4. Wie umfangreich gestaltet sich der Administrationsaufwand (Akkuladung, Pflege und Wartung, sichere Verwahrung)?
5. Wie gelingt die Einbindung der Tablet-PCs in die schulische Netzwerk-infrastruktur?
6. Ergibt sich ein „Mehrwert“ für den Schulunterricht durch die Einführung dieser Technologie?

Auszug aus den "Schlussfolgerungen":
"Der Mehrwert der Tablets für den schulischen Unterricht hat sich in dem Wiesbadener Tablet-Projekt an vielen Stellen gezeigt. Die Zufriedenheit der Lehrpersonen und die mit dem Einsatz verbundenen Differenzierungsmöglichkeiten im Unterricht durch die Mobilität der Geräte und die pädagogischen Apps sind als ein wichtiger Mehrwert anzusehen. Hinzu kommt, dass viele Schülerinnen und Schüler sich durch die Tablets motivierter für den Unterricht gefühlt haben, der zugleich häufig abwechslungsreicher gestaltet wurde. Die Tablets bieten aber noch viel mehr Potenziale für einen verbesserten Unterricht, die jedoch in der Kürze der Einsatzzeit der wissenschaftlichen Begleitforschung (etwa sechs Monate) nicht alle voll entfaltet und damit auch nicht alle erhoben werden konnten." (Bericht S. 28)

Bericht zur wissenschaftlichen Begleitforschung des Tablet-Projekts

Dienstag, 28. Februar 2017

App Word Count: Wie viele Wörter umfasst mein markierter Text?

Immer mehr Texte werden auf Computern geschrieben. In den meisten Textverarbeitungsprogrammen ist es ein Leichtes, die Anzahl Wörter eines Textes abzurufen. Daher wird immer öfter eine Richt- oder Mindestzahl an Wörtern für einen Text vorgegeben.
Eine Wortzählung ist beispielsweise in den Apps Word, Pages und Google Docs bereits integriert, wenn auch meist gut versteckt. Aber in Notizen-Apps sucht man eine Wortzählung meist vergebens. natürlich kann man auch - etwas umständlich - den betreffenden Text markieren, kopieren und z.B. in Word einfügen, um die Wortzählung abzurufen. 
Es geht aber auch einfacher und schneller mit der kostenlosen App Word Count - With Today Widget and Action Extension for iPad/iPhone
Appstore

Ist diese App installiert, kann man in einer beliebigen App einfach den Text markieren und mit Freigabe oder Teilen direkt die Wortzählung von Word Count abrufen.

Damit dies so funktioniert, muss die App für diesen Zweck nur beim ersten Mal aktiviert werden:
Text markieren, anschliessend auf Freigabe bzw. Teilen gehen und in der unteren App-Liste auf Mehr tippen; im Menü "Aktivitäten" Regler bei Word Count nach rechts schieben

Man kann aber auch in der App selbst Texte schreiben und dabei immer die Wortzählung eingeblendet haben.

Neben der Anzahl Wörter werden auch diese Angaben eingeblendet:

  • Anzahl Zeichen (mit Leerzeichen)
  • Anzahl Zeichen (ohne Leerzeichen)
  • Anzahl Abschnitte
  • Anzahl Linien
  • geschätzte Lesedauer

Erfreulich ist auch, dass die nur 1.4 MB grosse App keine Werbung enthält.


Samstag, 10. September 2016

Die Herausforderungen der Digitalisierung für die Schulen

In der oft polarisierenden Debatte um die Integration der modernen Medien in die Schule und den Unterricht rückt nur zu oft in den Hintergrund, dass es nicht primär um die neue Technik, sondern um die richtige Pädagogik geht.

Die Publikation "Individuell fördern mit digitalen Medien" (Bertelsmann-Stiftung, 2015 ) trägt diesem Umstand Rechnung und setzt folgenden Titel an den Anfang einer umfassenden Darstellung der Chancen und Risiken digitaler Medien in der Schule:

"Die Herausforderung der Digitalisierung: Pädagogik vor Technik"


Link zu grosszügigen Textauszügen auf Google Books









Eine ebenso beachtenswerte Publikation ist dieses Jahr von Prof. Dr. Beat Döbeli Honegger, Informatikdidaktiker an der PH Schwyz, im hep-Verlag erschienen:
"Mehr als 0 und 1. Schule in einer digitalisierten Welt." (Webseite zum Buch)


Auch dies ist ein gelungener Beitrag zur Versachlichung der Diskussion um die grossen Herausforderungen des Leitmedienwechsels (vom Buch zum Computer) für die Schule.
Fragen die sich daraus ergeben und im Buch thematisiert werden:

"Welche Kompetenzen benötigen Schülerinnen und Schüler in einer digitalisierten, zunehmend automatisierten Welt? Wie wichtig ist das Wissen im Kopf, wenn mobile Geräte stets Antworten parat haben?"

Leseprobe





Diese früheren Posts könnten Sie in diesem Zusammenhang auch interessieren:
iPad-Kompendium von 2015 (erarbeitet unter der Leitung von Prof. Dr. André Bresges, Uni Köln)

Vortrag von Dr. Jörg Dräger, Bertelsmann Stiftung zur Transformation der Bildung im digitalen Zeitalter

Donnerstag, 11. August 2016

Nützliche Tipps für den digitalen Schulstart

Der Sommer ist da und mit ihm kommt der Wechsel. Ein weiser Mann sagte einst: „Wechsel ist weder gut noch schlecht, er ist einfach". Doch jeder Wechsel zieht Komplikationen mit sich. Wir als iPad-Pilot-Klasse haben bereits die letzten zwei Jahre täglich mit dem iPad gearbeitet. Glaubt uns, wenn wir sagen: das iPad bietet einen markanten Mehrwert. Doch auch wir hatten unsere Einstiegsprobleme. Um diese zu vermeiden, haben wir eine Liste der wichtigsten Punkte zusammengestellt.

1. Wartet mit den Updates!
Viele Funktionen sind vor allem bei grösseren Updates fehlerhaft und führen zu Komplikationen. Wartet auf einen Updatebericht oder bis eure Lehrer der neuen Version grünes Licht geben.

2. Sichert eure Daten regelmässig!
Es gibt nichts Ärgerlicheres, als wenn man seine Arbeitsblätter vergisst oder verliert. Einige Maturanden mussten für die Maturaprüfung ganze Ordner nachkopieren. Das ist nicht nur aufwendig, sondern auch teuer. Mit den einfachen, praktischen Backupmöglichkeiten, die uns zur Verfügung stehen, geniessen wir eine grosse Alltagserleichterung.

3. Nutzt den Cloudspeicher!
Wir Schüler der Kantonsschule am Burggraben haben das grosse Glück einen Terabyte Cloudspeicher von Microsoft zu erhalten. Regelmässiges Arbeiten mit dem Cloudspeicher beugt dem Verlust wichtiger Daten zusätzlich vor.

4. Investiert in hochwertige Gadgets!
iPadstifte, Tastaturen, Powerbanks, Folien usw. - investiert in euer Zubehör. Schliesslich werdet ihr mit diesen Hilfsgeräten täglich arbeiten.

5. Trennt Freizeit und Beruf!
Die Versuchung und der Drang, auf ausserschulische Programme (Spiele, SocialMedia etc.) abzuschweifen ist gross. Ich hoffe, euch ist klar, dass in der Kanti ständig hohe Leistungen erwartet werden. Lasst euch also nicht so leicht ablenken.

6. Informiert euch über euer Hauptprogramm!
Ihr werdet viel mit dem iPad notieren. Informiert euch gut bei euren Lehrern, welche Programme welche Vorteile bieten und Nachteile mit sich ziehen. Informiert euch vor allem über die Programme NotesPlus, Notability und OneNote.

7. Schafft Ordnung!
Dieser Tipp ist wirklich nennenswert. Unterteilt eure Materialien in Ordner, wie hoffentlich bereits   gewohnt. Ein loses Dokument zu haben, ist genau so schlimm wie ein loses Blatt im Rucksack. Falls ihr nicht vorsorgt, entsteht schnell eine Unordnung.

8. Recherchiert selbst!
Es ist ganz normal, wenn etwas im Unterricht zu schnell geht oder einfach nicht verstanden wird.
Als Lösung könnt ihr das Thema kurz im Browser recherchieren. Verschiedene Erklärungen von verschiedenen Personen sind viel hilfreicher, als man denkt.

9. Recherchiert effizient!
Das Angebot des Internets ist riesig. Umso wichtiger ist es deshalb, effizient zu recherchieren und nur die relevanten Themen zu suchen. Nichts ist schlimmer als schlecht genutzte Zeit.

10. Akku sparen!
Dieser Punkt hat wahrscheinlich die höchste Priorität. Zum einen könnt ihr durch das Abschalten von Hintergrundfunktionen oder verminderter Bildschirmhelligkeit wertvollen Akku sparen. Viel wichtiger und besser finden wir es jedoch, wenn ihr Akku spart, indem ihr das iPad nicht unnötig benutzt. Legt das iPad über die Pausen oder sogar über den Mittag weg.

Ich hoffe, diese Tipps werden dir beim iPad-Schulstart helfen. Meiner Meinung nach hast du damit eine sehr gute Wahl getroffen.

Dienstag, 28. Juni 2016

7 Praxis-Tipps für Einsteiger (Lehrpersonen)

Grundlegendes für den Start, allfällige Befürchtungen

Ist es notwendig, dass ich mir nun für den Unterricht auch ein iPad zulege?

Absolut nötig ist das nicht, aber sinnvoll und praktisch. Denn mit dem iPad eröffnen sich völlig neue und motivierende Möglichkeiten für den Unterricht. Moderne, zeitgemässe Didaktik öffnet sich diesen neuen Möglichkeiten und setzt sie als sinnvolle und wirkungsvolle Ergänzungen ein. Auch für Erste Hilfe im Umgang mit dem iPad sind die SuS im 1. Semester noch froh. Und bei den Fortbildungsveranstaltungen für Einsteiger ist das iPad meist unabdingbar.

Vor meiner ersten Tablet-Klasse: Wie früh soll ich mich mit dem iPad vertraut machen?

Am besten nicht erst in den Sommerferien unmittelbar vor dem Schuljahresbeginn, damit man sich ohne Zeitdruck mit den grundlegenden Funktionen vertraut machen kann. Eine Hexerei ist das aber nicht, da man vieles schon vom Smartphone her kennt.

Muss ich in meiner iPad-Klasse nun selbst auch immer mit dem iPad arbeiten/unterrichten?

Nein, keineswegs. Abgesehen davon, dass wir sowieso Lehrmittelfreiheit haben, entscheide ich situativ und pragmatisch, ob ich etwas am iPad zeige (via Apple-TV, Beamer) oder wie bereits gewohnt am Sympodium (via Cloud-Dienste oder USB-Stick).

Muss ich im Umgang mit dem iPad besser sein als alle SuS?

Nein, keinesfalls! Es wird in jeder Klasse einige Power-User geben, die viel mehr können. Was aber für alle Beteiligten von Nutzen sein kann. Denn aus Erfahrung kann ich sagen, dass diese ihre Hilfe gerne anbieten und der Rollentausch (SchülerIn lehrt Mitschüler und LehrerIn) eine schöne und wertvolle Bereicherung darstellt.

Praxis-Tipps

Tipp 1: Vorhandene Unterrichtsunterlagen digitalisieren (Schritt 1)

Den gesamten eigenen Unterricht gleich von Beginn weg auf die neusten interaktiven und das Lernen individualisierenden Apps und Web 2.0 Tools umstellen zu wollen, ist zu ehrgeizig, weil zu aufwendig und zeitintensiv. Deshalb empfehle ich für die Startphase, erst einmal die bereits vorhandenen Unterlagen zu digitalisieren (z.B. einscannen) oder digital aufzubereiten, damit sie so an die SuS weitergegeben werden können (das spart pro Klasse und Jahr gegen 1000 Kopien!). Je nach Lust und Zeit wird man dann zunehmend auch gerne ganz neue Lernumgebungen kennenlernen und einführen wollen. (vgl. Schritt 2)

Montag, 21. Dezember 2015

iPad oder Windows-Tablet: Typen-Entscheid nach Pilotprojekt (BYOD) an der KSBG

Im zweiten Jahr unseres Pilotprojekts an der Kantonsschule am Burggraben St. Gallen (KSBG) wurde nun der Entscheid durch die Schulleitung gefällt: Für die folgenden drei Jahre fällt die Wahl auf das iPad. Ab Sommer 2017 werden alle Schülerinnen und Schüler der KSBG mit ihren iPads den Unterricht besuchen.
Auf eine längerfristige Festlegung wurde verzichtet, weil sich der Tablet-Markt sehr dynamisch entwickelt und es deshalb angezeigt ist, die Schultauglichkeit der Tablet-Typen nach einigen Jahren neu zu beurteilen.

Rückblick:
Das Projekt „one-to-one computing“ der KSBG ist 2013 vom Erziehungsrat (Bildungsdepartement Kanton St. Gallen) bewilligt worden.

Seit 2014 werden an der KSBG zwei Tablet-Klassen geführt: eine Klasse mit Windows-Tablets (im math.-naturwiss. Gymnasium) und eine Klasse mit iPads (im Wirtschaftsgymnasium). Der Entscheid für das iPad fiel nach einer Evaluation des Pilotprojekts mit Umfragen bei den SuS der Tablet-Klassen und deren Lehrpersonen.


Sonntag, 16. August 2015

Wann braucht man ein neues iPad?

Jeder kennt sie, diese Apple-Fanatiker, die bereits am ersten Tag das neue Apple-Produkt besitzen, auch wenn ihr letztes Modell noch völlig intakt ist. Ich persönlich habe vor fünf Jahren ein iPhone 4s gekauft, welches ich heute noch benutze. Gibt es Probleme? Ja, es ist langsam, stockt zwischendurch und stürzt gelegentlich auch ab. Bis jetzt störte mich das überhaupt nicht, jedoch passierte vor einigen Tagen etwas: Ich verliess am Morgen das Haus mit 100% Akku. Das Handy wurde sehr heiss und nach zwei Stunden Standby war der Akku bereits leer. Im Gegensatz zum Handy benutze ich das iPad aber sehr intensiv, was den Akku sehr belastet. Bis jetzt gab es in der Klasse zwei Fälle, in denen das iPad ersetzt werden musste, allerdings aus anderen Gründen. Falls wir uns neue Modelle kaufen oder sie ersetzen, schreibe ich wieder.

Donnerstag, 25. Juni 2015

Apps für den Schulstart der neuen iPad-Klasse 1gW im August

Hier ist die App-Liste für die SchülerInnen der neuen iPad-Klasse 1gW, die im August 2015 startet:

Obligatorische Apps
- Notes plus   Webseite   App
- Showbie for iPad (Material-Austausch in Klassenraum)   Webseite   App
- Pages, Keynote, Numbers, iPhoto, iMovie, iBooks, iTunes U  App
  (alle bei neuen Geräten kostenlos)
- Browser: Safari, Puffin (vorerst kostenlose Variante)   App
- educanet2   App
- Google Drive   Webseite   App  vorher Google-Account erstellen (ohne Angaben zu Tel. etc.)
- Dropbox   Webseite   App  vorher Account erstellen (erstellt jemand auf deine Einladung hin ein neues Dropbox-Konto, bekommst du 500 MB zusätzlichen Speicherplatz geschenkt!)
- Kindle   App
- Prezi (ohne Abo, kostenlose Variante)   Webseite   App
- Quizlet (Lernkärtchen)   Webseite   App

Empfohlene Apps
- linoit (Post-it Pinnwand)   Webseite   App
- Socrative student   Webseite   App
- Blogger   Webseite   App
- Mindmeister   Webseite  App
- Touchcast   Webseite   App
- Storehouse Visual Storytelling   Webseite   App

Freitag, 19. Juni 2015

Prüfungsmodus auf dem iPad

Wenn man mit dem iPad eine Prüfung schreiben möchte, so muss man einige Vorkehrungen unternehmen. Wie z. B. das iPad in den Flugmodus stellen, sodass man keine Internet Verbindung erreichen kann. Ebenfalls wichtig ist es, die Unterlagen, welche man benötigt, so einzurichten, dass man sie auch ohne Internet-Verbindung gebrauchen kann. Auch sollten alle anderen Apps, welche nicht gebraucht werden, geschlossen sein. Wenn man das iPad so einrichtet, wird es kein Problem mehr sein, beispielsweise einen Aufsatz zu schreiben.
Nachdem die Prüfung abgeschlossen ist, ist es dann doch nötig, eine Internet-Verbindung herzustellen. Damit man die Prüfung z. B. auf Showbie oder Educanet laden kann. 
Somit ist die Prüfung dann abgeschlossen. 

Donnerstag, 7. Mai 2015

Schulalltag mit dem iPad

Den Schulalltag mit dem iPad kann man gut mit dem "normalen" Unterrichtsalltag vergleichen. Aber anstatt mit Büchern etc. zu arbeiten, benützen wir das iPad.
Nun man kann sagen, solange man das iPad immer dabei hat, ist man für den Unterricht gut ausgerüstet. Man hat alle Arbeitsblätter und Dokumente z.B. auf Notes Plus gelagert. Daher muss man diese nur abrufen. Wenn man dies getan hat, kann der Unterricht beginnen. Je nach Fach muss man weniger oder mehr schreiben. Für das Fach Deutsch kann man sagen, dass die Tastatur eher bevorzugt wird als der iPad-Stift. Da man meist mehr schreibt, ist die Tastatur angenehmer und man ist schneller. Jedoch in Mathe, gerade wenn man Aufgaben löst, ist der iPad-Stift die bessere Wahl.

Der grösste Unterschied ist aber, dass man mit dem iPad viel mehr Möglichkeiten hat während dem Unterricht. Man kann, wenn man etwas nicht versteht, im Internet nachschauen. Ebenfalls kann man Notizen schneller aufrufen, als wenn man sie zuerst suchen müsste. Ein weiterer wichtiger Vorteil ist, dass man die gleiche Datei zur selben Zeit bearbeiten kann, wenn man eine Projektarbeit zusammen gestaltet. Zum Beispiel mithilfe der Google Drive App.
Doch kann man sagen, dass der Unterricht mit dem iPad sonst oft ähnlich ist wie der ohne iPad.

Sonntag, 29. März 2015

Notes Plus

Notes Plus

Notes Plus ist vermutlich die App, welche im Unterricht am meisten gebraucht wird. Sie ist eine benutzerfreundliche App, welche man im App-Store für 10.- kaufen kann. In dieser App kann man PDF-Dokumente von Showbie oder einer anderen App importieren und jene bearbeiten. Man kann Textfelder hinzufügen oder von Hand Notizen aufschreiben. Natürlich kann man auch selbst Dokumente gestalten und diese in eine andere App exportieren. Ab und zu gibt es einige Probleme wie z. B. Abstürze. Jedoch kann man diese vermeiden, indem man, wenn es ein Update gibt, dieses nicht sofort herunterlädt, sondern einige Tage wartet, bis die Probleme behoben worden sind. Ansonsten bin ich und viele andere Schüler sehr zufrieden mit dieser App. Sie ist nur weiterzuempfehlen.

Donnerstag, 19. März 2015

Sicherheitsmassnahmen iPad (Code-Sperre, Backups, Wiederherstellung)

Naive Gutgläubigkeit ist hier ebenso fehl am Platz wie krankhafter Sicherheitswahn. Geboten ist in etwa die Vorsicht, die man bei einem Briefumschlag hat, in dem sich 800.- befinden und der gross mit 800.- angeschrieben ist. Den lässt man ja auch nicht einfach so unbeaufsichtigt liegen.
Hier einige empfehlenswerte Sicherheitsmassnahmen, um den Schaden bei Verlust, Beschädigung oder Diebstahl des iPads in Grenzen zu halten:
Sicherheitsmassnahmen (Zusammenstellung)

Samstag, 14. März 2015

Erstellen von Lernvideos

Sucht man im Internet nach einem nicht verstandenem Schulthema, dann findet man oft an erster Stelle ein Lernvideo. Bei einem Lernvideo versucht jemand, meistens mit Hilfe einer abwischbaren Tafel, das Thema langsam und möglichst ausführlich zu erklären. Gut gemacht sind solche Videos, sehr vorteilhaft und lehrreich. Auch wir haben einige Apps zur Erstellung solcher Videos ausprobiert (Vittle free, Educreations und Doceri). Ich persönlich denke aber, dass wir diese Apps nicht regelmässig gebrauchen werden, da man für ein gutes Video relativ viel Zeit aufwenden muss.

Hier ein Link zu einem interessanten Video:
https://m.youtube.com/watch?v=WWhrbL4UOSM

Montag, 9. März 2015

10 Irrtümer zum Einsatz digitaler Medien in der Schule


Sehr überzeugender, lehrreicher und gut verständlicher Vortrag von Prof. Dr. Christian Spannagel im Rahmen der Veranstaltung "Lernen zwischen Fibel und Youtube" in der Berliner Stiftungswoche 2014 auf dem Campus Rütli.
Zum Beispiel:
Irrtum 2: "Die Schule ist nicht zuständig."
Irrtum 4: "Computer lösen LehrerInnen ab."
Irrtum 7: "Ich muss mich damit noch nicht auseinandersetzen."
Irrtum 10: "Ich kann das nicht."
Zum Vortrag: 10 Irrtümer zum Einsatz digitaler Medien in der Schule

Sonntag, 8. März 2015

"Das wischende Klassenzimmer"

Lesenswerter Artikel der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zu Erfahrungen (neuen Möglichkeiten) mit iPad-Klassen an der Realschule im bayerischen Gauting.
Der Blick bleibt aber nicht auf Deutschland beschränkt. Eine Vorreiterrolle nehmen andere Länder ein: z.B. Schweden, Estland, Lettland, Thailand, Türkei und die USA.
http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/campus/unterricht-mit-dem-tablet-13412364.html