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Sonntag, 3. März 2019

3. International Tablet Days in Rorschach (CH) am Fr/Sa 17. – 18. Mai 2019

Nach zwei erfolgreichen, ausverkauften Tablet Days findet bereits die dritte Auflage im Würth Haus in Rorschach am Bodensee statt. Im Moment dürften nur noch letzte Tickets erhältlich sein (Zwei-Tages-Pass: CHF 99.-).
Der prächtige Tagungsort am Drei-Länder-Eck und die initiativen Organisatoren locken auch dieses Jahr TeilnehmerInnen aus ganz Europa zu einem Stelldichein der besonderen Art: ein Muss für alle am Unterricht mit Tablets Interessierte.

Inspirierende Keynotes, 90 praxisorientierte Workshops und innovative Aussteller (Hardware, Software, Verlage) bieten ein hochkarätiges Programm mit internationalem Knowhow. Beispielsweise wiederum mit dem begeisternden Andrew Jewell (auf Twitter), dem Schweizer Keynote-Speaker Roger Spindler und Adriane Langela-Bickenbach, deren GLAS-Konzept für digitale Begegnungen internationaler Lernender (z.B. mittels Videokonferenzen) 2018 mit dem 1. Platz des Deutschen Lehrerpreises (Unterricht innovativ) ausgezeichnet wurde.

Trainer und Speaker
Impressionen Tablet Days 2018

Dienstag, 29. August 2017

Flipboard: eigene Dokumente integrieren


Flipboard ist eine kostenlose soziale Nachrichten-App für Android, iOS, Windows Phone und Windows. Sie sammelt Inhalte von sozialen Medien und anderen Webseiten.

Somit wird Flipboard auch ein soziales Nachrichten-Magazin, mit dem man Internetinhalte sammeln, speichern, im Hochglanz-Zeitschriften-Layout präsentieren und mit anderen teilen kann.

Auf Flipboard als persönlichem Magazin kann man, neben interessanten Magazinen, auch Themen und Personen folgen, die einem wichtig sind.
Es ist ein Tool für das Kuratieren von Inhalten und damit ein Baustein für die Selbstorganisation und das persönliche Wissensmanagement.

Flipboard verlinkt zu Webseiten auf Servern, das bedeutet, dass nur Dokumente, die in der Cloud auf Servern gespeichert sind, in die Flipboard-Magazine integriert werden können.

Neuerdings kann man zwar einfache Texteinträge direkt selber ins Magazin schreiben, allerdings ohne irgendwelche Formatierungs- und Gestaltungsmöglichkeiten. Das sieht dann z.B. so aus:


Falls man nun ein eigenes, formatiertes Dokument ins Magazin aufnehmen möchte, gibt es folgende Möglichkeit:

1. Text z.B. in Word verfassen
2. Text-Datei in PDF umwandeln
3. PDF-Datei auf Google-Drive hochladen
4. PDF-Datei auf Google-Drive aufrufen
5. Rechts oben (3 Punkte) Freigabelink abrufen
6. Freigabelink in Browser eingeben
7. Mittels Flip-it (Bookmarklet) in ein Flipboard-Magazin posten




Möchte man nur ein Bild (z.B. Foto) posten, mailt man es zunächst einfach auf das iPad. Man kann dann auf das Bild in der Mail tippen und es so ins Flipboard-Magazin flippen. Dort kann übrigens jedes Bild auch zum Titelbild (Cover) des Magazins gemacht werden. Dazu auf das gewünschte Bild tippen und über das Export-Menü die Option "Als Cover übernehmen" anwählen.


Flipboard Grundlagen (Post auf Web2-Unterricht)
Flipboard im Unterricht (Post auf Web2-Unterricht)

Dienstag, 19. April 2016

In Denkgeschwindigkeit auf der Tastatur schreiben, Zehnfingersystem

Auch wenn die Dikitiermöglichkeiten am Computer immer besser werden, ist das Tastaturschreiben nach wie vor eine Schlüsselkompetenz in der digitalen Welt. Es ist deshalb allen, die das Tastaturschreiben erst in langsamem Tempo beherrschen (langsamer als Handschrift), sehr zu empfehlen, das Zehnfinger-System intensiv zu üben.

Geschwindigkeit:
  • Tempo eines durchschnittlichen Tastaturschreibers: gut 40 Wörter pro Minute
  • Tempo in Handschrift: ca. 30 Wörter pro Minute
  • Ziel: 50-80 Wörter pro Minute (ca. 300 Anschläge pro Minute) mit 92% Richtigkeit.
Zum Üben gibt es im Internet sehr gute kostenlose Programme.
Zum Beispiel hier: https://ai.typewriter.ch/index.php?r=typewriter/practise
oder hier:
https://www.schreibtrainer-online.de/

Für das iPad gibt es beispielsweise die App "TenFinger" (CHF 5.-), die auch mit externer Bluetooth-Tastatur funktioniert.

Wichtig ist regelmässiges Üben mit der richtigen Fingerposition (sogenanntes "Zehnfinger-System").

Für die Ambitionierten: Speedtest mit Wettbewerb und Rangliste
http://10fastfingers.com/typing-test/german



Samstag, 27. Februar 2016

Schach: Schachnovelle, App "Schach - Learn Chess", App "Schach Free"

Eine wunderbare interdisziplinäre Ergänzung und Erweiterung des herkömmlichen Literaturunterrichts (Deutsch) ergibt sich durch den Einsatz passender Apps. Gezeigt sei dies hier am Beispiel der "Schachnovelle" von Stefan Zweig. Ab S. 21 der Taschenbuchausgabe (Fischer Verlag) sinniert der Ich-Erzähler über das Schachspiel als Kunst. SchülerInnen, die Schach noch nicht/kaum kennen, finden in der App Schach - Learn Chess (dt.) eine sehr verständliche und anschauliche Einführung in die Grundregeln.

Jene, die das Schachspiel schon kennen, können mit der App Schach Free eine Partie gegen den Schach-Computer spielen, wobei sie auch Zug-Vorschläge erhalten können, um sich in ihrem Spiel zu verbessern. Noch mehr Wettkampf-Spass bietet die Möglichkeit, auf einem iPad direkt gegen MitschülerInnen zu spielen.

Auf den Seiten 37ff der Schachnovelle wird eine Meisterpartie zwischen Alexander Aljechin (Weiss) und Efim Bogoljubov (Schwarz) aus dem Jahr 1922 (Bad Pistyan) erwähnt und von Dr. B. gleich auch analysiert. Das Bild zeigt die Stellung nach dem 38. Zug von Weiss. Dr. B. warnt in der Schachnovelle bei dieser Stellung davor, mit dem schwarzen Bauern von c2 nach c1 zu ziehen und eine Dame zu machen.
in der Schachnovelle erwähne Stellung
Hier einige weitere Möglichkeiten der Vertiefung:

Eine ausführlichere Analyse der Partie enthält der Ausstellungs-Beitrag des Münchner Literaturhauses.

Alle Züge der Partie auf chessgames.com

Die Lasker-Gesellschaft hat eine vielseitige virtuelle Ausstellung zur Schachnovelle gestaltet. Sie lädt zur interaktiven Entdeckungsreise.